Auch wer noch keine
Städtereise nach Venedig
unternommen hat, der hat von Rialto, dem Dogenpalast, Markusplatz und
Casanova aber trotzdem zumindest gehört. Kein Fernsehprogramm weltweit
ohne Bilder von Venedig, dieser einzigartigen Stadt, die immer eine
Städtereise wert ist.
Wer Venedig zum ersten Mal besucht, sollte sich am besten einfach
treiben lassen. Verlaufen kann man sich nicht, denn irgendwann steht
man immer am Wasser. Wenn man sich aber einfach durch das Gassengewirr
treiben läßt, entdeckt man nicht nur das Touristenvenedig, sondern auch
das eigentliche. Vielleicht kommt man im Ghetto heraus oder an einem
der kleinen Kanäle, im Arsenal vielleicht oder sogar auf dem
Markusplatz. Egal. Venedig offenbart seinen Reiz überall. Und schon hat
man einen ersten Eindruck von der Stadt. Einen intensiveren übrigens
als die Bustouristen, die nur von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit
hetzen.
Ein erfahrener Venedigreisender wird die Museen wie das Peggy
Guggenheim Museum oder die Casa d'Oro besuchen, vielleicht seine Reise
sogar auf die Biennale abstimmen - die führende Weltkunstausstellung.
Und er wird ein Boot, ein Traghetto, benötigen: denn er wird Murano
oder das kleinere, unbekanntere Burano besuchen. Und er wird der
Friedhofsinsel San Michele einen Besuch abstatten. Die absolute Stille
der kleinen Insel hat einen ganz besonderen Reiz.
Venedig ist alles zugleich: lebendig, laut, hektisch, voll, aber auch
Stille, Ruhe, Meditation. Eine Städtereise nach Venedig bietet also für
jeden Geschmack etwas.
Fabian Ribbek
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