Die Entstehung der
Kreuzfahrten
hing mit den Pilggerreisen ins gelobte Land zusammen, das man heute
als die Stadt Jerusalem versteht. Im Unterschied zu den brutalen
Kreuzzügen, die Jahrhunderte lang stattfanden, haben die
Kreuzfahrten mit Krieg gar nichts zu tun. Der Begriff Kreuzfahrt
stammt aus der interessanten Seefahrersprache ab, denn das Kreuzen
bezieht sich auf das kräftige Segeln gegen die Windrichtung.
Bei der noch nicht so großen
Entwicklung der Fluglinien waren die mit sehr viel Luxus
ausgestatteten Dampfer nicht für die amüsante Kreuzfahrt
gedacht, sondern für die Beförderung von Menschen.
Symbolisiert wurden die Kreuzfahrten
durch die großen Transatlantikverbindungen an Bord der
historischen Titanic, Queen Mary und der deutschen Bremen. Heute werden die Kreuzfahrtschiffe als
Urlaubsreisen verwendet und üblich ist, dass in festgelegten
Routen touristische Ziele nebenbei besucht werden. Außer den tiefen weiten Meeren
gibt es auch solche Fahrten auch auf Flüsse wie dem Mississippi,
Jangtse und Wolga.
Eine Vielzahl von Freizeitprogrammen
werden angeboten, die je nach Größe des Passagierschiffs
variieren und auch für die Kinder abgestimmt wurden. Die Besichtigungen zu ausgewählten
Stellen in den Routen finden meisten Nachts statt, weil man während
des Sonnenlichts gerne Landluft schnappen möchte und als Service
gibt es auch Ausflüge in Gruppen, die mit Reedereien unternommen
werden, aber empfehlenswert wäre die Ausflüge schon am Bord
zu buchen.
Wer nicht gerne Länder und
Kulturen besuchen möchte, kann sich im Schiff mit vielen Anlagen
beschäftigen wie Schwimmbad, Theater, Kasino, Wellness und
Sport. Landausflüge können aber
nicht schaden, denn viel Wissen über das Leben der verschiedener
Kulturen und Traditionen kann so ermittelt werden und würde so
mehr als positiv auf die Gäste wirken.
Für die Zukunft werden die Schiffe
immer gefragt werden und auch Reederei-Firmen rüsten sich dafür
immer mehr mit Modernisierungen auf. Ein Urlaub
auf einem Kreuzfahrtschiff kann auch Risiken mit sich tragen, denn es
fanden schon Terrorismus-Fälle auf See statt.
Mohamed Aznai
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