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El Hierro: Die kleinste Insel der Kanaren

Die kleinste Insel der Kanaren sieht von oben mit Blick von dem Kleinflugzeug aus,als hätten Naturgewalten einen Felsen ins Meer geworfen,der 1500 Meter aus dem Meer herausragt. Üblicherweise wird man von Deutschland nach Teneriffa fliegen und man kann dort auch die Fähre nehmen.Ist es die Schnellfähre dauert die Überfahrt trotzdem noch zwei Stunden,ansonsten kann es das Doppelte sein.
Erreicht man den Hafen Puerto de la Estaca beginnt das Herz des Individualreisenden höher zu schlagen.Zu klein ist diese Insel für Jubel, Trubel, Heiterkeit.Nur 2000 Betten versprechen eine angenehme Nachtruhe,und das verteilt auf die ganze Insel.Doch prozentual gesehen ist es auf die rund 11.000 Bewohner gesehen doch recht viel.
Das Wetter auf El Hierro ist mit den anderen Inseln der Kanaren vergleichbar: im Norden etwa 26 Grad mit Niederschlägen,im Süden bis 30 Grad und ohne nennenswerten Regen.
Der Nordwesten wird vom Halbkrater El Golfo dominiert.Es die fruchtbarste Gegend der Insel. Wanderer lassen dieses Gebiet nicht aus,denn es ist ein kleines Paradies mit Früchten,die dem Wanderer zur Stärkung oder als Belohnung für seine Strapazen dienen: Papayas, Ananas, Bananen.
Zu seiner Wander-Verpflegung,im Zweifel auf den einheimischen fruchtigen Käse nicht verzichten,auf den ziemlich alkoholreichen Wein aber doch.Mit einer Ausnahme: Die Ankunft auf dem Mirador de la Peina ist eine Belohnung wert, denn die Aussichten von hier sind überwältigend und immer ein Schlückchen wert.Es gibt aber noch einen weiteren Aussichtspunkt,den Mirador de Las Playas im Osten der Insel.
Eine Besonderheit auf El Hierro ist eine Wanderung durch das UNESCO-Biosphärenreservat.Man findet dort sogar einen "Heiligen Baum",ein „träumendes Land“ und Aussichten,die wohl als einmalig zu nennen sind.
Bei so viel Anstrengung freut man sich besonders über seine schöne ländliche Ferienunterkunft.Für den Urlauber stehen zahlreiche landestypische Ferienhäuser auf El Hierro bereit,aber auch einige Hotels und Pensionen.
Für einen reinen Bade- oder Strandurlaub ist El Hierro ungeeignet.Auf der Insel gibt es nur sehr wenige kleine Strände, die diesen Namen aber kaum verdient haben. Halt - einen einzigen schönen Sandstrand,die Playa del Verodal,von sage und schreibe einigen 100 Metern Länge, befindet sich an der Westküste.Doch Vorsicht ist geboten: Die starke Dünung,die Sie schon auf dem Schiff hautnah mitbekommen haben, setzt sich hier als genau so starke Brandung fort.Um auch den einheimischen Kindern das Schwimmen zu lehren,hat man im Nordwesten,im Golfo-Tal,durch kleine Mauern geschützte Meeresschwimmbecken (La Maceta) angelegt,die auch der Urlauber gerne nützen kann. Wer die wunderschöne Unterwasserwelt entdecken will,für den ist das Mar de las Calmas ein ideales Tauchgebiet. Wer die etwas umständliche Anreise nach El Hierro hinter sich gebracht hat,der wird von dieser grandiosen Welt auf den Kanaren noch lange träumen.
Autor: Herr Busche
Donnerstag, 22. März 2007 - Spanien - Kanaren (1591 Hits)
 
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